Ich war früher in einigen Vereinen aktiv: Beim ERCI in der Handball- und Leichtathletikabteilung, schwimmen im Delphin Ingolstadt e.V. und sogar eine Saison beim ERC im Eiskunstlauf. Doch nur ein Verein prägt mich bis heute: Die Narrwalla.
Als Kind liebte ich ihre Faschingsbälle, als Teenie waren Rioball und Weiberfasching im Stadttheater Pflicht und mit meiner Tochter kehrte ich zurück zu den Kinderbällen. Letzten Freitag durfte ich zum 70sten des Vereins das Exerzierhaus mit 90er Sound bespielen und mir bewusstwerden, wie sehr die Narrwalla seit 1955 viele von uns begleitet, bzw. wir sie. Sowohl in der Faschingszeit als auch im Sommer beim Schanzer Donaufest, oder Anfang der 90er beim Flammenden Auwaldsee. In Corona unterstützte die Faschingsgesellschaft die Autokonzerte, danach bewirtete sie bei Live im Tilly, beim Taktraumfestival und ist auf anderen Events mit einem Stand vertreten. Ja, die Narrwalla hat mir etliche schöne Momente beschert, die ich nie vergessen werde. Die bunten Rasseln beim RIO-Ball mit der Saragossa-Band, der verregnete aber tolle Faschingsumzug zu ihrem 60sten Geburtstag und laue Partynächte an der Donau. Die Stadt Ingolstadt, bzw. damals der Marktausschuss, hat vor 41 Jahren den damaligen Hofmarschall Bernhard Vollnhals damit beauftragt, innerhalb von drei Wochen ein Konzept für ein erstes Bürgerfest auszuarbeiten. Seitdem betreibt die Narrwalla immer einen der größten Biergärten am Bürgerfest, früher Rathausplatz und Paradeplatz im Wechsel, seit einiger Zeit fest am Paradeplatz. Der Verein ist somit auch Gründungsmitglied vom beliebten Bürgerfest.
In diesem Sinne: Liebe Narrwalla, schön, dass ihr seit 70 Jahren so aktiv seid und danke, dass ich beim Jubiläum dabei sein durfte. Auf viele weitere Feiereien mit euch und viel Erfolg weiterhin bei der Suche nach den Prinzenpaaren, den Trainings ab dem Sommer und eine letzte schöne Faschingszeit im Festsaal von Ingolstadt.
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